Musikgrundschule

Die Kinder der ersten und zweiten Klasse besuchen pro Woche eine Stunde die Musikgrundschule.

"Musik hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von uns Menschen. Sie gibt uns Kraft , Energie und fördert das Wahrnehmungsvermögen" (aus einer pädagogischen Fachzeitschrift).

Die Musikgrundschule soll bei den Kindern in erster Linie die Freude an der Musik wecken. Das Grundschlagempfinden wird gefördert und die Kinder können die vielfältigen Klangfarben der Musik erfahren und spielerisch umsetzen. Die Musikgrundschule ist auch eine ideale Ergänzung zum Instrumentalunterrricht.

Im ersten Jahr machen die Kinder viele Geräusch- und Klangerfahrungen und lernen Instrumentennamen und deren Spieltechnik kennen. Sie setzen sich mit "laut - leise" und "hoch - tief" auseinander und lernen Viertel- und Achtelnoten spielerisch kennen. Lieder werden mit Glockenspiel oder Klangstäben begleitet und Geschichten instrumentiert.

Im zweiten Jahr kommen halbe und ganze Noten dazu, unser heutiges Notensystem, Notennamen und die C-Dur Tonleiter. Es werden Instrumente gebaut, wie Blumentopftrommel, Jogurtbecherschlagzeug, Zupfkästen oder Regenröhren. Sogenannte Bewegungsmuffel werden mit Hilfe von Tanzsäcken wieder zum freien Bewegen zur Musik angeregt und die Kinder malen Bilder zur Musik oder vertonen bestehende Bilder.

Die Musikgrundschule bietet ein sehr breites Spektrum für Kinder etwas zu lernen, dabei soll der Spass am Lernen und Entdecken im Vordergrund stehen.